Worauf es bei Auszeichnungen im Executive Search wirklich ankommt

SOLUTE-Auszeichnungen basieren auf Kundenperspektive

Auszeichnungen für Personalberatungen gibt es viele. Doch ihre Aussagekraft unterscheidet sich erheblich. Entscheidend ist weniger die Platzierung selbst als vielmehr die Frage, wie sie zustande kommt.

Wir freuen uns sehr, dass wir im aktuellen Ranking des SZ-Instituts erneut als „Beste Personalberater 2026“ ausgezeichnet wurden. Darüber hinaus wurden wir bereits zum fünften Mal in Folge in der Studie der WirtschaftsWoche als einer der besten Personalberater Deutschlands benannt.

Beide Auszeichnungen haben eines gemeinsam: Sie basieren auf der Perspektive von Personalentscheidern – also auf der Sicht derjenigen, die Personalberatungen tatsächlich beauftragen und täglich mit ihnen zusammenarbeiten.

SZ-Institut: Strukturierte Bewertung entlang relevanter Qualitätsdimensionen

Die Studie des SZ-Instituts basiert auf einer breit angelegten Befragung von über 1.500 Entscheiderinnen und Entscheidern aus dem mittleren und oberen Management. Bewertet werden Personalberatungen, die den Befragten bekannt sind, entlang zentraler Kriterien wie Kompetenz, Kundenorientierung, Netzwerkstärke, methodische Vielfalt, Vertraulichkeit und Kommunikationsqualität.

Ein besonderer methodischer Ansatz liegt in der individuellen Gewichtung dieser Kriterien: Die Befragten entscheiden selbst, welche Faktoren für ihre Zusammenarbeit besonders relevant sind. Diese Gewichtung fließt direkt in den Gesamtindex ein und führt zu einem differenzierten Leistungsbild.

Das Ergebnis ist ein mehrdimensionaler Qualitätsindex, der über reine Bekanntheit oder allgemeine Zufriedenheit hinausgeht.

WirtschaftsWoche: Erfahrungsbasierte Bewertung aus der Mandatspraxis

Das Ranking der WirtschaftsWoche entsteht in Kooperation mit der IU International University of Applied Sciences unter wissenschaftlicher Begleitung. Grundlage ist eine umfangreiche Befragung von rund 3.000 Personalentscheidern mit mehreren tausend Einzelbewertungen zu über 900 Personalberatungen.

Bewertet werden ausschließlich Beratungen, mit denen die Teilnehmenden tatsächlich zusammengearbeitet haben. Im Fokus stehen dabei konkrete Erfahrungen aus realen Mandaten – etwa in Bezug auf Qualität der Besetzung, Branchenverständnis und Zusammenarbeit im Prozess.

Damit bildet die Studie ein breites, erfahrungsbasiertes Marktbild ab, das auf tatsächlichen Mandatserfahrungen statt auf reiner Marktbekanntheit basiert.

Was solche Rankings unterscheidet – und warum das wichtig ist

Nicht jede Auszeichnung im Markt folgt denselben Prinzipien. Grundsätzlich lassen sich drei Kategorien unterscheiden:

Erstens: wissenschaftlich oder empirisch begleitete Studien, die auf strukturierten Befragungen von Entscheidern beruhen und echte Markt- oder Nutzungserfahrungen abbilden. Hierzu zählen unter anderem die genannten Studien.

Zweitens: Formate, die auf Selbstbewertungen oder Einreichungen der Unternehmen basieren und nur eingeschränkt extern validiert werden.

Drittens: Modelle, bei denen Sichtbarkeit, Teilnahme oder Listungsgebühren eine Rolle spielen und die weniger eine unabhängige Marktleistung als vielmehr Präsenz im jeweiligen Format widerspiegeln.

Der Unterschied liegt damit weniger im Titel der Auszeichnung als in der Datengrundlage und Unabhängigkeit der Methodik.

Einordnung aus unserer Sicht

Für uns sind solche Studien vor allem dann relevant, wenn sie die Perspektive des Marktes abbilden – also die Erfahrungen der Auftraggeber, mit denen wir täglich arbeiten.

Denn letztlich entscheidet nicht die Auszeichnung über Qualität, sondern die erfolgreiche Besetzung von Schlüsselpositionen und die nachhaltige Wirkung im Mandat.

Autorin:

Christina Krey verantwortet als Head of Marketing & Operations die strategische Weiterentwicklung von Marketing, Prozessen, IT-Automatisierung und KI bei SOLUTE. Zuvor war sie als Managing Partnerin tätig und bleibt SOLLUTE weiterhin als erfahrene Sparrings- und Backup-Partnerin verbunden.