Vor uns kann man niemanden verstecken – SOLUTE auf dem ZUKE-DIGITAL-Einkaufskongress

Ich habe mich auf einen spannenden und gut organisierten ZUKE DIGITAL gefreut und wurde nicht enttäuscht. Die Organisatoren des virtuellen Einkaufskongresses für Krankenhäuser haben angenehm in und durch den Kongress geführt, sehr gut in die verschiedenen Themen eingeleitet, die Referenten waren innerhalb von Sekunden auf dem Bildschirm und alle anderen hatten Kamera und Mikro ausgeschalten, sodass keine störenden Nebengeräusche vernehmbar waren. Das Teilen der vorbereiteten Präsentationen lief reibungslos, der Übergang nahtlos. Und so war es eine Freude, den spannenden Themen zum Einkauf im Krankenhaus zu lauschen. Den Vormittag über wurde über die Transformation des Einkaufs im Krankenhaus von analog zu digital, Big Data, Auswirkungen und Lösungsansätzen zu Covid-19 und Strukturen im Krankenhaus-Einkauf referiert. Daneben konnte und wurde sich über die Chat-Funktion im Webkonferenz-Tool rege ausgetauscht und Kontakte geknüpft.

Auch SOLUTE, vertreten durch Geschäftsführer und Senior Projektleiter Florian Winkler, war dabei und hat sich zum Thema Smarten Nachwuchs im Klinikeinkauf gewinnen und halten in einer Podiumsdiskussion der Frage gestellt, wie man dem verstaubten Image des Krankenhaus-Einkaufs entgegenwirken und gefragte Talente gewinnen und binden kann. Besonders amüsant in der Diskussion auch die Fragen, wie man diese Talente vor Headhuntern verstecken könne. Florian Winkler hatte hier schnell die passende Antwort parat: „Vor uns Headhuntern kann man niemanden verstecken, wir finden sie trotzdem“.

Kernthema der Diskussion war die Frage nach der Digitalisierung und wie notwendig die entsprechende Aufrüstung im Krankenhausbetrieb sei. Man könne nicht erwarten, dass Schüler, die es gewohnt seien, mit Smart-Boards unterrichtet zu werden, sich von 4-minigen Kugelschreibern und einem Block angesprochen fühlten. Auch im Bereich der Mitarbeitergewinnung erhöhe der Einsatz digitaler Medien und die Verbesserung der digitalen Infrastruktur die Bewerberresonanz signifikant. Neben der Digitalisierung war auch die Haltung der Führungsriege ein Thema. Wer sich nicht für neue Wege und Ideen öffnen könne, könne auch nicht erwarten, dass Spitzenkräfte aus anderen Branchen sich für Positionen im Krankenhaus-Einkauf erwärmen lassen. Wie in allen anderen Branchen und Bereichen spielt auch hier die wichtigste Rolle, wie man sich als Arbeitgeber positioniert, welchen Blick man auf den Nachwuchs hat und welches Selbstverständnis man als Unternehmen lebt und vermittelt.

Abschließend bleibt nach diesem Kongress die zentrale Frage, ob es der Krankenhaus-Einkauf und seine Lieferanten schaffen, die Vorteile der Digitalisierung in der Zusammenarbeit zu nutzen und was in diesem Zusammenhang auch aus der Covid-19 Krise gelernt wurde.

Hier finden Sie die gesamte Podiumsdiskussion zum Nachschauen:

Jessica Knespel, Projektassistentin

 

Beitragsbild: Zukunft Krankenhaus-Einkauf