Viele Hände ziehen an einem Strang

Nachfolgeplanung – frühzeitig, geplant und strukturiert die besten Leistungsträger gewinnen

Kündigt eine Führungskraft, dann bleiben in der Regel nur wenige Monate, bis die Nachfolgerin oder der Nachfolger antreten sollte. Meist versuchen Unternehmen es dann zunächst selbst über eine anzeigengestützte Suche, und so werden viele zu besetzende Führungspositionen erst an uns als Personalberater herangetragen, wenn kaum noch Zeit ist, um einen ordentlichen Übergang zu bewerkstelligen. Meist ist die verbleibende Zeit dann zu knapp für eine gute Übergabe des Staffelstabs. Zum einen müssen wir erst einmal passende Persönlichkeiten identifizieren und für die Position begeistern, dann muss ein transparentes und valides Auswahlverfahren absolviert werden und am Ende haben auch Kandidaten im Normalfall eine längere Kündigungsfrist einzuhalten. Die Lücke ist also vorprogrammiert. Es ist Standard für uns, dass wir unter Zeitdruck arbeiten und die zu vergebende Stelle am besten schon besetzt wäre, bevor man uns überhaupt beauftragt. Auf unsere Frage, wann die Position besetzt sein soll, wird nicht selten mit leicht ironischem Unterton „Am besten schon vorgestern!“ geantwortet.

Soweit so gut; die Dynamik ist in den meisten Fällen eben systemimmanent. Wenn es jedoch um Altersnachfolgen oder sich langfristig abzeichnende personelle Veränderungen wie zum Beispiel geplante Beförderungen und die Nachbesetzung der zuvor ausgeübten Position geht, dann kann deutlich früher gehandelt werden. Ohne den Druck einer sehr schnellen Stellenbesetzung findet sich dann sogar Zeit, sich über die künftige Ausrichtung des Verantwortungsbereichs, mögliche organisatorische oder inhaltliche Veränderungen und vor allem auch über ein Wunschprofil Gedanken zu machen. Mit der entsprechenden Zeit ist diese ideale Kandidatin oder dieser ideale Kandidat für uns als Headhunter auch gut zu finden.

3 Sanduhren Wie oft kommt das vor? Die meisten von uns betreuten Besetzungsverfahren sind ad hoc-Verfahren. Und meist liegt das daran, dass selbst bei Nachfolgeszenarien mit längerer Zeitschiene erst einmal die Situation ausgesessen und dann durch die Kliniken in Eigenregie (d.h. in der Regel durch eine wenig inspirierte Ausschreibung im Ärzteblatt oder einem anderen Fachmedium) vorangetrieben wird. Erst wenn die Zeit drängt und die Not groß ist, wird der Personalberater auf den Plan gerufen. Also nachdem viel wertvolle Zeit vergangen, ein großer Geldbetrag in Anzeigenschaltungen geflossen ist und die Chance auf eine optimale und sehr strukturierte Besetzung vertan wurde.

Wir nehmen natürlich auch diese Herausforderung an. Aber wollen Sie beim nächsten Mal nicht frühzeitig, geplant und strukturiert die Suche nach Ihren künftigen Leistungsträgern starten? Wir unterstützen Sie gern!

 

Florian Winkler, Geschäftsführer & Senior Projektleiter

 

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