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Einarbeitung remote – geht das? Die Erfahrungen der SOLUTE-Neuzugänge aus 2020/21

Die Corona-Pandemie bedeutet weiterhin größtmögliche Einschränkung der sozialen Kontakte für alle und somit die Verlegung der Arbeit ins Homeoffice. Seit dem ersten Lockdown im April 2020 mussten Firmen und Arbeitnehmer eine große Umstellung durchmachen. Doch die Umgewöhnung vom Büroalltag in das neue Homeoffice-Leben ist das eine – wie ist es aber, wenn man eine völlig neue Stelle in einem neuen Unternehmen während eines Lockdowns anfängt und komplett remote eingearbeitet wird? Wir bei SOLUTE hatten in 2020 und auch zu Beginn 2021 ein paar Neuzugänge, die genau das erlebt haben und uns jetzt von ihren Erfahrungen berichten.

 

 

Franziska Funk, Assistentin Marketing & PR:

Wie genau hat die Remote-Einarbeitung bei Dir stattgefunden?

Mit Telefonaten, Videokonferenzen, mit Hilfe der wertvollen Funktion „Bildschirm teilen“. Die ersten Tage wurde mir viel erklärt, aber portionsweise, dann konnte ich einmal zuschauen, wie die Aufgabe zu erledigen ist und dann direkt selbst Aufgaben umsetzen. Fragen wurden jederzeit und geduldig beantwortet.

 

Wie hast Du die Remote-Einarbeitung empfunden?

Positiv: dank guter Anleitung hat alles ohne große Probleme funktioniert. Die gute Erreichbarkeit der Ansprechpartner half dabei, Fragen schnell zu klären und etwaige Probleme ad hoc zu lösen.

 

Was hat gut geklappt?

Kommunikation, Erreichbarkeit, Schritt für Schritt Neues lernen (nicht alles auf einmal). Einmal erklären, dann zuschauen und dann direkt selbst anwenden – learning by doing. Feedback erhalten. Ein wertschätzender Umgang.

 

Was war die größte Herausforderung?

Das remote Arbeiten hat nicht zu zusätzlichen Herausforderungen geführt. Wie immer am Anfang einer neuen Stelle gilt es, sich zurechtzufinden: in den zahlreichen Programmen und Ordnern des Servers, in der Art der Ablage, Prozesse verstehen etc.

 

Welche Unterschiede siehst Du zur klassischen Einarbeitung vor Ort?

Die persönliche Kommunikation und zwischenmenschlichen Beziehungen sind weniger ausgeprägt: Per Telefon und Videokonferenz lernt man seine KollegInnen kennen, aber Beziehungen, die sonst bei einem kurzen Plausch an der Kaffeemaschine oder während der gemeinsamen Mittagspause entstehen, bleiben etwas auf der Strecke. Davon abgesehen war es recht ähnlich: Ob man nebeneinander an Computern sitzt oder mithilfe von Programmen wie MS Teams den Bildschirm teilt, hat einen sehr ähnlichen Effekt.

 

Wie hast Du Dich inzwischen bei SOLUTE eingelebt?

Was die Arbeit und meine Aufgaben angeht, habe ich mich sehr gut eingelebt. KollegInnen hoffe ich bald noch besser kennenlernen zu können, bei offline-Begegnungen.

 

Was hat Dir dabei besonders geholfen?

Wie zuvor bereits angesprochen: die gute Kommunikation, gute Erreichbarkeit von Ansprechpartnern, Schritt für Schritt Neues und Aufgaben kennenlernen, Learning bei Doing, Feedback zu erledigten Aufgaben usw.

 

 

Jannis Mohrmann, Research Assistant:

Wie genau hat die Remote-Einarbeitung bei Dir stattgefunden?

Vor allem telefonisch, mit Hilfe von Bildschirmübertragung via Teams.

 

Wie hast Du die Remote-Einarbeitung empfunden?

Prozesstechnisch hat alles wunderbar funktioniert, ich habe mich in den fachlichen Bereich schnell eingefunden. Der Aufbau von Beziehungen zu Mitarbeitern ist natürlich etwas auf der Strecke geblieben.

 

Was hat gut geklappt?

Die Prozesse zu erlernen.

 

Was war die größte Herausforderung?

Die Kommunikation, die über Telefon und Teams deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt, da Nachrichten nicht unbedingt gleich gelesen und Anrufe auch nicht immer sofort beantwortet werden.

 

Welche Unterschiede siehst Du zur klassischen Einarbeitung vor Ort?

Dass das Augenmerk verstärkt auf den Fachthemen liegt und die Einarbeitung im Team nur sehr langsam erfolgt. Man kann eben nicht zusammen Mittagessen gehen oder mal schnell einen Kaffee miteinander in der Küche trinken und sich austauschen.

 

Wie hast Du Dich inzwischen bei SOLUTE eingelebt?

Sehr gut, ich bin sehr glücklich hier, es funktioniert alles gut. Es hat nur, wie gesagt, etwas länger gedauert, im Team anzukommen.

 

Was hat Dir besonders geholfen?

Der tägliche telefonische Kontakt zu meiner Vorgesetzten Franziska Bohnhardt (Senior Research Consultant & Leitung Research), die immer ein offenes Ohr für mich hat.

 

 

Laura Köhler, Teamassistentin, Assistentin Marketing & PR:

Wie genau hat die Remote-Einarbeitung bei Dir stattgefunden?

Ich habe im April 2020, also genau im ersten Lockdown, bei SOLUTE angefangen, da war das remote Einarbeiten noch für alle ganz neu. Meine Chefin hat sich täglich 2 bis 3 Stunden Zeit für mich genommen (manchmal noch länger) und wir haben telefoniert, während sie mir Prozesse über den geteilten Bildschirm gezeigt hat. Ich habe schnell angefangen, Aufgaben selbstständig zu erledigen und dazu gab es dann immer hilfreiches Feedback via Mail.

 

Wie hast Du die Remote-Einarbeitung empfunden?

Es hat besser geklappt, als ich erwartet hätte. Dadurch, dass ich bei den Vorstellungsgesprächen die meisten KollegInnen schon einmal kurz gesehen habe, hatte ich zumindest ein Bild von den Leuten vor Augen, mit denen ich ständig E-Mail-Kontakt hatte. Trotzdem ist es im Homeoffice natürlich deutlich schwieriger, die KollegInnen kennenzulernen.

 

Was hat gut geklappt?

Meine Chefin hat mir meine Aufgaben und die ganzen Prozesse sehr gut vermittelt. Das Backoffice ist ein eingespieltes Team und hat mich sehr gut aufgenommen, sodass ich von allen Seiten Hilfe hatte.

 

Was war die größte Herausforderung?

Tatsächlich kann ich nicht sagen, dass mich irgendetwas an der Situation sehr gestört hätte. Natürlich wäre es schöner gewesen, die KollegInnen auch regelmäßig zu sehen und besser kennenzulernen, aber das konnte ich nach dem Lockdown im Sommer nachholen. Dann bin ich einmal die Woche ins Büro gegangen und konnte Kontakte noch intensivieren.

 

Welche Unterschiede siehst Du zur klassischen Einarbeitung vor Ort?

Es ist natürlich ein Unterschied, ob man mal eben jemanden etwas fragen kann, der neben einem sitzt oder ob man dann erstmal jemanden anrufen muss, oder eine E-Mail bzw. eine Nachricht bei Teams schreiben und auf die Antwort warten muss.

 

Wie hast Du Dich inzwischen bei SOLUTE eingelebt?

Sehr gut. Ich habe mittlerweile gute Kontakte geknüpft, das ganze Team ist sehr nett und man kann sich eigentlich nur wohlfühlen.

 

Was hat Dir besonders dabei geholfen?

Definitiv der Einsatz meiner Chefin Julia Schodorf (Referentin der Geschäftsführung & Leitung Office Management), die sich – auch erfolgreich – wirklich sehr bemüht hat, die Einarbeitung so angenehm und lehrreich wie möglich zu gestalten und auch in allen anderen Bereichen sehr verständnisvoll ist. Generell, dass die ganze Geschäftsleitung sehr interessiert daran ist, wie es uns geht und man sich gut aufgehoben fühlt. Dazu haben wir Remote-Teamevents veranstaltet, wodurch man dann das Team doch noch etwas besser kennenlernen konnte.

 

 

Felix Gartenschläger, Research Assistant:

Wie genau hat die Remote-Einarbeitung bei Dir stattgefunden?

Ich wurde im Homeoffice eingearbeitet. Dabei habe ich viel mit Franziska Bohnhardt (Senior Research Consultant & Leitung Research) telefoniert und mir wurden über den geteilten Bildschirm die wichtigsten Funktionen gezeigt. Bei Fragen war immer jemand ansprechbar.

 

Wie hast Du die Remote-Einarbeitung empfunden?

Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt, da ich mit den Kollegen und Kolleginnen im regelmäßigen Austausch stand und ich auch dazu ermutigt wurde, Fragen zu stellen, sobald etwas unklar ist.

 

Was hat gut geklappt?

Die Betreuung, Anleitung und Einführung in die Research-Tätigkeit.

 

Was war die größte Herausforderung?

Ich wollte dann aber schon nach einiger Zeit meine Kolleginnen und Kollegen von Angesicht zu Angesicht sehen, das konnte jedoch auch möglich gemacht werden.

 

Welche Unterschiede siehst Du zur klassischen Einarbeitung vor Ort?

Zu Hause ist man wesentlich flexibler und man spart sehr viel Zeit durch das wegfallende Pendeln. Was jedoch wirklich fehlt sind die kleinen privaten Gespräche zwischendurch. Diese sind sehr wichtig, um das Team überhaupt kennenzulernen. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass ich die meisten Kollegen und Kolleginnen auch nach mehreren Wochen noch gar nicht wirklich kannte.

 

Wie hast Du Dich inzwischen bei SOLUTE eingelebt?

Sehr gut! Ich finde die Team-Atmosphäre ausgesprochen gut und freue mich, dass selbst nach mehreren Monaten immer noch neue Themen und Aufgaben auf mich zukommen, die ich übernehmen darf.

 

Was hat Dir besonders geholfen?

Besonders geholfen hat mir der enge Austausch. Jeden Morgen telefoniere ich mit Laura Grünke (Senior Research Consultant) und bespreche den Arbeitstag. Bei Zwischenfragen ist sie jederzeit kurzfristig erreichbar und wir können Probleme oder Unklarheiten schnell klären – das halte ich für die Voraussetzung dafür, dass die Arbeit im Homeoffice gut funktioniert.

 

 

Lara Kuhlen, Research Assistant:

Wie genau hat die Remote-Einarbeitung bei Dir stattgefunden?

Die Remote-Einarbeitung hat bei mir größtenteils übers Telefon und Teams stattgefunden.

 

Wie hast Du die Remote-Einarbeitung empfunden?

Am Anfang war es etwas ungewöhnlich so eingearbeitet zu werden, aber schon nach kurzer Zeit war es bereits normal.

 

Was hat gut geklappt?

Die Einarbeitung an sich hat gut funktioniert. Die regelmäßigen Feedbackgespräche waren dabei eine große Hilfe.

 

Was war die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war es, eine stets stabile Internetverbindung aufzubauen.

 

Welche Unterschiede siehst Du zur klassischen Einarbeitung vor Ort?

Schade finde ich, dass man die Mitarbeitenden nicht persönlich im face-to-face Kontakt kennenlernen konnte. Dadurch geht der Austausch, den man sonst hat, ein wenig verloren. Ein weiterer Unterschied ist auch die technische Ausstattung, die zu Hause anders ist als im Büro.

 

Wie hast Du Dich inzwischen bei SOLUTE eingelebt?

Dadurch, dass ich noch nie im Büro gewesen bin, fehlt dieser Eindruck noch, damit ich mich richtig eingelebt fühle.

 

Was hat Dir dabei besonders geholfen?

Mir hat es geholfen, dass alle Mitarbeitende immer offen für meine Fragen waren und ich mich jederzeit an sie wenden konnte.

 

 

Laura Köhler, Teamassistentin & Assistentin Marketing & PR

Beitragsbild: Shutterstock by MaximP